Sex ist gesund


Ein Grund für weniger Lust kann auch die Sorge um die eigene Gesundheit und die des Partners sein. Doch keine Angst. Sex regt den Kreislauf an, stärkt die Immunabwehr und mindert den Stress.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Sex ist weniger anstrengend, als man denkt. Wer ohne Probleme Treppensteigen kann, ist beim Geschlechtsverkehr keinem erhöhten Risiko ausgesetzt. Puls und Blutdruck steigen zwar beim Liebesspiel, aber fallen danach wieder ab. Ein ideales Training für das Herz-Kreislaufsystem.

Stress

Sex ist mit Anspannung verbunden, aber danach folgt eine Phase tiefer Entspannung. Außerdem setzen wir beim Liebesspiel jede Menge Glückshormone frei, die den Stress vergessen lassen.

Immunsystem

Jedes Liebesspiel ist wie ein Trainingslager für unsere Abwehrkräfte. Der Kontakt und Austausch von Körperflüssigkeiten regt die Antikörperbildung an, erhöht die Anzahl der weißen Blutkörperchen und der körpereigenen Killerzellen.

Schmerzbewältigung

Kopf- und Rückenschmerzen treten häufig in Folge von Muskelverspannungen auf. Die tiefe Entspannung, die ein Orgasmus auslöst, lockert die verkrampfte Muskulatur und kann den Schmerz besiegen.

Training für die Beckenbodenmuskulatur

Die Muskulatur im Beckenbodenbereich muss wie jede andere Muskelfaser im Körper trainiert werden, damit sie gut funktioniert. Es gibt dafür viele verschiedene Übungen, doch der Geschlechtsverkehr ist das beste Training: er regt gezielt die Durchblutung in diesem Bereich an. Ein gut trainierter Beckenboden steigert die Empfindsamkeit und verbessert die Kontrolle über die Blasenmuskulatur.



Sex mit Langzeitwirkung

Nicht nur während der zärtlichen Stunden zu zweit überflutet das Gehirn den Körper mit einem ganzen Cocktail an positiven Botenstoffen. Das Hormon-Hoch entfaltet noch bis zu 24 Stunden seine stimmungsaufhellende und anregende Wirkung.