Blickpunkt Medizin


Anspannung, Stress, Müdigkeit, Unsicherheit oder Probleme in der Partnerschaft sind einige Gründe, wann Frauen zumindest zeitweise kein Verlangen nach Sexualität verspüren. Aber wenn die Lust schwindet, kann das auch körperliche Ursachen haben.

Hormonelle Störungen

Ein Mangel an Östrogen oder an Testosteron kann erhebliche Auswirkungen auf die Libido haben. Testosteron wird besonders häufig im Zusammenhang mit der männlichen Sexualität erwähnt. Es tritt aber in geringerer Konzentration auch im weiblichen Körper auf und ist mit dafür verantwortlich, dass Frauen Spaß am Sex haben.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Die Antibaby-Pille ist so ein Medikament, das die Lust zum Erliegen bringen kann. Der Grund: Die Antibaby-Pille enthält das Testosteron-bindende Hormon SHBG (Sexualbindendes Globulin). Da aber nicht alle Pillen den Testosteron-Spiegel gleichermaßen beeinflussen, kann schon ein Wechsel des Verhütungspräparates zur Verbesserung der Libido führen. Aber auch manche Bluthochdruckmedikamente und Antidepressiva können die Ursache für einen Rückgang des sexuellen Verlangens sein. Darüber hinaus kommen entwässernde Medikamente (Diuretika), Wirkstoffe gegen zu hohe Blutfettwerte (Lipidsenker), Herzmedikamente und andere Arzneistoffe als Auslöser in Frage. Weitere Informationen unter http://www.frauenaerzte-im-netz.de

Hormonumstellung in der Zeit der Menopause

Hormone sind für die Libido entscheidend. Da sich während der Wechseljahre der Hormonspiegel deutlich verändert, hat das bei vielen Frauen auch Auswirkungen auf die Sexualität.

Andere Erkrankungen

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die zu einem Libidoverlust führen können.

  • Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose)
  • Gefäß- und Herzkrankheiten
  • Neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Epilepsie oder Schlaganfall
  • Diabetes
  • Lebererkrankungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Depressionen


Behandlungs­möglichkeiten


Sollte eine der oben genannten Grunderkrankung vorliegen, ist es wichtig, dass diese umfassend behandelt werden. Allerdings sollten Sie sich nicht scheuen Ihrem Arzt gegenüber zu erwähnen, wenn bei Ihnen im Rahmen der Behandlung die Libido schwindet. Manchmal hilft auch die Umstellung auf ein anderes Präparat.

Hormon-Ersatz-Therapie

Präparate, die den Hormonspiegel in der Zeit der Menopause ausgleichen, können häufige Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen verbessern und gleichzeitig die Zufriedenheit mit der Sexualität verbessern. Insbesondere pflanzliche Präparate, die Phytoöstrogene enthalten, z.B. aus der Schisandra-Beere, tragen auf natürliche Weise zum Aufbau eines ausgeglichenen Hormonspiegels bei.

Natürliche Unterstützung

Glücklicherweise bietet die Natur eine Vielzahl von Stoffen, die eine aphrodisierende Wirkung zeigen. In Kombination mit speziell ausgewählten Nährstoffen, können sie sanft und gut verträglich zu einem glücklichen Liebesleben beitragen. addysia ist eine Nährstoffkombination, die speziell darauf abgestimmt wurde, die weibliche Sexualität zu unterstützen.

Was können Sie noch tun?

Ausreichend Schlaf, eine gesunde Lebensweise, viel Bewegung und eine gesunde Ernährung tragen dazu bei die Lust wieder zum Leben zu erwecken.